27.04.2011, von Ramona Richter

Wohnhaus droht einzustürzen

Kurzüberblick

Abtragen der Giebelwand

Nach dem am 16.04.2011 um 12.35 Uhr die Fachberater des OV Chemnitz Olaf Heinig und Gerd Trommler über die Einsatzleitstelle zum Ort des Geschehens gerufen wurden, staunten sie nicht schlecht. Eine Giebelwand eines Wohnhauses in der Jagdschänkenstraße in Chemnitz war komplett abgerutscht und es drohte noch mehr Unheil. Berufsfeuerwehr, Polizei, THW und die Stadt Chemnitz mussten schnell entscheiden, denn die Gefahrensituation war groß. Die angrenzende Hauptstraße musste zwischenzeitlich voll gesperrt werden.

Die Bewohner des Hauses und des Nachbarhauses wurden in Sicherheit gebracht. Nach Begutachtung des Gebäudes durch den Baufachberater des OV Chemnitz, wurden weitere THW-Einsatzkräfte angefordert. Zwischenzeitlich vergrößerten sich die Risse allerdings bedrohlich, so dass zu diesem Zeitpunkt keine Abstützung seitens der THW Kräfte erfolgen konnte. Das Risiko für Leib und Leben war zu hoch. Der Bürgermeister Herr Brehm machte sich ebenfalls ein Bild vor Ort. Um die Gefährdung für alle auszuschließen, wurde die Abstützung durch das THW nicht getätigt.

Am 18. und 19.04.2011 erfolgte durch eine Fachfirma der Abriss der losen und absturzgefährdeten Bauteile. So musste der OV Chemnitz zur Sicherung des Nachbarhauses eine Holzschalung an diesem anbringen und mit dem Ausleuchten technische Hilfe leisten. Der Einsatz konnte am 18.04.2011 beendet werden.


  • Abtragen der Giebelwand

  • Anbringen der Holzschalung am Nachbarhaus

  • Anbringen der Holzschalung am Nachbarhaus

  • Bedrohliche Risse

  • Begutachtung der Unglücksstelle

  • Bürgermeister Herr Brehm mit Olaf Heinig Fabe

  • Blick aus Richtung Jagdschänkenstraße

  • Blick aus Richtung Jagdschänkenstraße

  • Giebelwand des Wohnhauses

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