02.12.2019, von Sascha Beier

Einsatz nach schwerem LKW Unfall

Am Sonnabend gegen 5:00 Uhr ereignete sich ein schwerer LKW-Unfall auf der Bundesautobahn 4 zwischen den Anschlussstellen Chemnitz Ost und Frankenberg in Fahrtrichtung Dresden. Durch die Rettungsarbeiten wurde die Fahrtrichtung Dresden voll und die Fahrtrichtung Erfurt teilweise gesperrt.

Infolge der Sperrung bildete sich ein kilometerlanger Stau. Damit sich kein Unfall am Stauende ereignet, wurde der Ortsverband Chemnitz zur Unterstützung bei der Stauabsicherung alarmiert. Mit zwei Einsatzfahrzeugen wurde sowohl das Stauende in Richtung Dresden, als auch die Rettungsarbeiten auf der Gegenspur, abgesichert.

An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass bei solchen Einsätzen, durch das Anwachsen des Staus, das Absicherungsfahrzeug immer weiter zurücksetzen muss, um das rechtzeitige Warnen vor jenem Stau zu gewährleisten. Auf- und Abfahrten der Autobahn werden dabei aus Sicherheitsgründen nicht passiert, was bedeutet, dass das Einsatzfahrzeug schnell, durch den Stau hinweg, auf die entgegengesetzte Fahrtrichtung wechseln muss, um dann erneut auf die abzusichernde Spur, hinter dem Stau, auffahren zu können. Eine funktionierende Rettungsgasse ist dabei nach wie vor unabdingbar.

Durch die schwierige und aufwendige Bergung des LKWs blieben die Sperrungen bis in die Nachmittagsstunden erhalten. Nach dem Freigeben der Autobahn und dem Auflösen des Rückstaus konnten die Helfer den Einsatz gegen 15:55 Uhr beenden und die Einsatznachbereitung beginnen. Gegen 16:30 Uhr war der Einsatz beendet.

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Kräften der Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Autobahnmeisterei und des Bergungsunternehmens für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Des Weiteren bedanken wir uns bei allen Verkehrsteilnehmer für ihr Verständnis, ihre Geduld und auch für die ein oder anderen lieben Worte.

Eingesetzte Mittel:

  • PKW OV
  • PKW Log-
  • MTW OV
  • LuK OV
  • OV Koch
  • 1/3/2//6

 

 


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